Santorin

«Der Archipel Santorin ist die südlichste und gleichzeitig auch die aussergewöhnlichste Kykladen Insel Griechenlands – wie aus dem Bilderbuch der Klischees.»

 

Durch die «Minoische Eruption», einen ungeheuren Vulkanausbruch vor etwa 3'600 Jahren, hat Santorin seine sichelartige Form erhalten. An den Folgen dieses Vulkanausbruchs erinnern immer noch das ungewöhnliche Felsenrelief, mit bis zu 380m hohe Klippen in der Caldera (Krater). Neben den einmaligen Naturgegebenheiten ist auch das architektonische Bild auf Santorin bemerkenswert. Verwinkelte, schmale Gassen und Treppenwege führen an würfelförmigen, weissen Häusern und blauen Kirchkuppeln vorbei.

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«Die Formation aus Vulkankegel, Steilküste, Lavastränden, blauen Kirchdächer, weissgetünchten Häuser und vulkanischem Boden, bietet eine atemberaubende Kulisse.»

 

Santorin hatte viele Namen. Sie wurde wegen ihrer ursprünglichen runden Form Strogili «die Runde» genannt, später erhielt sie den Namen Kallisti was «die schönste» bedeutet. Den Namen Thira «die wilde» erhielt die Insel am Ende des 12. Jahrhunderts v. Chr. von den Dorer, die die Insel nach ihrem König Theras benannten. Der Name Santorin wurde danach von den Kreuzrittern nach einer Kapelle der Heiligen Irene (Santa Irini-Santorini) gegeben, die sich in Riba auf Thirasia, befindet.

Heute lautet der offizielle Name der Insel Thira, aber sie ist hauptsächlich als Santorin bekannt.

«Selbst heute noch wird wohl jedem, der die Insel betritt, klar, warum Santorin «die schönste» und «die wilde» genannt wurde.»

 

Die Vulkaninsel Santorin besteht aus 5 kleinen Inseln; Thira – die Hauptinsel mit dem Flughafen, Thirasia – der Schwester von Thira (Sia bedeutet Schwester auf Griechisch), Aspronisi – die weisse Insel (Aspro = weiss, Nisi = Insel) und den beiden vulkanischen Inseln in der Caldera (Krater) Nea und Palea Kammeni. Davon sind nur die beiden Inseln Thira und Thirasia bewohnt.

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Auch kulinarisch hat Santorin viel zu bieten. Die Trauben für den köstlich-süssen Dessertwein «Vin Santo» ist nur eines der Gewächse, die auf den vulkanischen Böden des Archipels hervorragend gedeihen. Weisse Auberginen, Pistazien, Fava (gelbe Platterbsen) und kleine süsse Tomaten zählen zu den heimischen Delikatessen.

Fläche: 76.19 km²

Höchstlänge: 18 km

Höchstbreite: 12 km